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Die "optimale" Steinkauz Kopfweide

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Der Steinkauz brütet auf natürliche Weise in sehr, sehr alten, hochstämmigen Weiden mit Baumhöhlen in bis zu 5m Höhe, die heute selten vorhanden sind, fast immer in der Nähe von Gehöften mit Viehhaltung (Pferde, Schafe) und vielen Unterständen. Weil es z.B. nicht der "Esthetik" des Menschen entspricht. Ästhöhlen entstehen durch Fäulnis und Bäume werden daher oft schnell entfernt. Dieses Mitier gefällt dem Steinkauz aber. Heute wird versucht diese fehlenden Nistmöglichkeiten künstlich nachzuahmen, zum Beispiel mit der Niströhre nach Schwarzenberg Art, die den toten, hohlen Ast nachahmen soll. Aufgrund des Wuchses von Kopfweiden werden die Bäume oft alle 4 – 5 Jahre in Augenhöhe geschneitelt. Die Äste diente früher als Korbflechtmaterial. Also stutze man den Bewuchs kurzerhand zum Kopfbaum. Man sollte jedoch darauf achten, daß natürliche Asthöhlen für den Steinkauz entstehen. Das fördert zwar den Wuchs aber der Steinkauz benötigt sehr alte hochstämmige Weiden. Also macht es Sinn, einige auslaufende Äste zu erhalten, damit Gebelungen enstehen und potenzielle Asthöhlen entstehen zu lassen, auch wenn die Spaltung eines Baumes droht. Auch mag er das modirge "Ambiente", das im innern herrscht. Man braucht sich nur Vorzustellen wie die ca
1m lange Steinkauzröhre
aufgehängt werden muss. Meine Fotoaufnahmen beweisen, dass lieber gespaltene Weiden als "normale" von Eulen angeflogen werden. Studien haben gezeigt, dass der Steinkauz in nicht allzu stark geschneitelten Weiden sein Nest anlegt. Ausserdem sollte jede Störung vermieden werden. Außerdem braucht er Unterschlupf für etwa Witterungen und Vögel (Rabenvögel, Wanderfalken, Habichte). Es muss ja nicht jede Weide gleich aussehen. Wichtig ist, dass die Fläche im Revier extensiv genutzt wird. Selbst wenn die Weide wegen der Größe umkippt ist sie aus tierischer Sicht nicht unattraktiver. Unter dem Landschaftsnutzungsrahmenplan ist dies manchmal schwer umzusetzen, da Meinungen bezüglich der "Pflege" sehr stark variieren. Esthetik ist nicht immer naturnah. Mein Meinung: Je wilder, desto besser. Vielfalt, statt Monokultur. Heutzutage weicht man oft auf Streuobstwiesen aus und richtet dort Röhren an, da dort das Nahrungsangebot vorhanden ist. Er ernährt sich zu 90% von Insekten gefolgt von Regenwürmern.

von: thorsten geändert:2019-10-17 02:15:57 Views:430
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