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eulenschutz.de Steinkauz.info und Co. in Ritterhude - IG Steinkauz LK OHZ, Eulen, Eule, eulen, eule, steinkauz, streuobstwiese
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Eulenschutz.de in Ritterhude

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Schutzmaßnahmen

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Wir setzen uns für den Steinkauz ein: Bis in die 80er Jahre gab es noch brütende Steinkauzvorkommen in unserem Landkreis. Wir haben uns zusätzlich, durch unseren Austausch mit Experten in der Hochburg Nordrhein-Westfalen, sowie Schleswig-Holstein und den umliegenden Landkreisen, unser Wissen erweitert. Es gibt in Deutschland teilweise nur noch sporadische Inseln mit gutem Bestand und manchmal fehlen sie oft ganzflächig. Wir sind so ein weißer Fleck auf der Karte. 2008-2014 gab es vom Land ein Artenschutzprogramm - das hat in bestimmten Gebieten relativ gut angeschlagen. Aufgrund zu intensiver, unnatürlicher Landwirtschaft, Pestizideinsatz und verschwundenen Lebensraum ist das Habitat des Steinkauzes hier selten oder sogar verschwunden. Es wird dokumentiert, daß es in Deutschland kaum noch Naturliche Bruten in Asthöhlen gibt, sondern fast ausschließlich mit Nisthilfen vom Mensch. Hier kommen wir ins Spiel. Steinkäze wandern nicht sehr weit, es macht Sinn dort zu helfen wo es schon welche gibt oder gab. Es ist überaus schwierig sich in den Kauz hineinzuversetzen, da man manchmal denkt: Hier wäre ein guter Standort, aber dann klappt es dort nicht. Wir versuchen es ihm so einfach wie möglich zu machen und geben ihn UNterstützung. Es gibt aber vereinzelte Meldungen aus dem LK und bestimmt ist uns auch einiges entgangen oder unbemerkt.

Dem Steinkauz reichen manchmal schon 3 Obstbäume als Habitat, nur beweidet und nicht intesiv bewirtschaftet sollte die Fläche sein auch ausreichend Versteckmöglichkeiten (was für Ihn das Wichtigste ist), wie Holzscheite/Scheunen/Unterstände o.ä., Gebüsch und Hecken sind zudem enorm wichtig. Hauptnahrungsbestandteil für Steinkäuze: Regenwürmer, Insekten und Mäuse, aber auch Amphibien. Die Jungen fressen überwiegend Insekten bei der Aufzucht oder Häppchen bei größerer Beute, erst wenn Sie größer werden bekommen Sie auch mal eine Maus. Da die natürlichen Brutbäme oft fehlen, weicht man auf Streuobstwiesen aus, weil dort das Nahrungsangebot gegeben ist. Link:Wie für uns der optimale Baum aussieht.
Wir wollen Umweltbewusstsein für Eulen stärken, klären auf und schaffen aktiv Lebensräume für diese schönen Vogel. Er ist ein Kulturfolger und auf unsere Hilfe angewiesen. Praktische Maßnahmen sind z.B.: Erhaltung von Kopfweiden auf extensiv genutzten, "kurz" gehaltenen Wiesen mit Totholzbäumen bzw Streuobstwiesen. "Kurzrasenfläche" für Ansitz- und Bodenjäger. Acker- und Wegränder erhalten, zudem Heckenerhaltung und Weideviehhaltung (Pferde, Schafe, ... die ordentlich Mist machen ;) ) zum Nahrungserwerb/Deckung (Böschungen/Scheite/Unterstände) u./Rückzüg für Beute. viele Ansitzpfähle (bis 1m), kein Stacheldraht!. Das Habitat sollte sich nicht in der Nähe stark befahrender Strassen befinden, ca 1km Abstand. Naturnahe Nisthilfenpflege. (Steinkauznisthilfe nach Kimmel). Einflugöffnungen an Gebäuden. Asthöhlen, ... .
MEHR DAZU IM DRITTEN ABSATZ!
Wir arbeiten eng mit anderen Naturschutzorganisationen zusammen und haben wertvolle Kontakte.
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Vollzugshinweise zum Schutz von Steinkauz PDF Einheimische Steinkäuze zu haben kann man nicht erzwingen. Hauptaugenmerk sollte nur darauf liegen den Lebensraum zu bereitzustellen und das Habitat attraktiv zu halten, aber nichts zu verändern, da man mit dem arbeiten sollte was man hat. Er braucht auch Ausweichnisthilfen und Einstände. Wenn man nicht das Habitat hat, so wird sich auch keine Art ansiedeln. Und das ist schwieriger als ne Röhre aufzuhängen. Auf keinen Fall Röhren über Wasser hängen und mindestens 1km von der nächsten Straße entfernt, Ruhe ist sehr wichtig! Viehtränken absichern, z.B. mit einem Brett. Den Standort geheim halten. Niemals reinigen sobald der Steinkauz genistet hat.

Der Lebensraum von Eulen schwindet

Irrtümer ausschließen: Man sollte den Ästlingen und Eltern einen Platz vor der Nisthilfe wie etwa einen Ast oder Ansitz zu ermöglichen, wenn Sie aus dem Loch krabbeln - denn Sie sitzen gerne davor und sonnen sich oder beobachten Aufmerksam die Umgebung. Immer ein Ausweichquartier einrichten für das Männchen einrichten. Den Kasten so auf einem Ast anbringen, dass sie die Nisthilfe nicht kaputt geht - denn das Holz arbeitet ... Das Argument mit dem Marderschutz können wir nicht bestätigen, da ich schon Marder quer Wände hochlaufen gesehen habe, also laufen die auch den Stamm hoch und in Röhren mit angebliche "sicheren" Marderschutz schlafende Exemplare. Dieser Schutz interessiert ihn herzlich wenig und hält ihn auch nicht auf, außerdem passen junge Marder in die kleinsten Nischen. Wenn Sie wollen kommen Sie ran, grob gesagt
Marderschutz ist MIST
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es bringt nichts und das wird den Leuten einfach gut verkauft - der Kauz möchte einfach nur schnell verschwinden. Prädatorenmanagement ist eine schier endlose Aufgabe. Entfernung von Duftmarkierungen helfen nur einmal. Ich weiß, dass ich damit auf viele Gegner stoßen werde: Verluste wird es immer geben und in der Natur ist es leider so das es immer Jäger geben wird. Entnimmt z.B. ein Jäger einen Prädator wird diese Nische in kürzester Zeit von jemandem ersetzt. Versetzt Euch einfach mal in die Lage eines Kauzes. In vielen Informationen ließt man über kurzrasig, es bedeutet jedoch nicht ratzekahl - Insekten sollten sich darin wohlfühlen - 10-20 cm sind durchaus noch OK. Zieviele Eingriffe sollte man eh nicht vornehmen, sondern sich andere Bruthabitate ansehen, in denen es oft auch Ausweichquartiere gibt - er ist ja durchaus Anpassungsfähig und brütete auch schon unter witzigsten Bedingungen wie auf dem Boden unter abgelegten Holzbrettern. Einstreu ist auch ganz wichtig, am liebsten richtet sich der Steinkauz mit naturnahem Material wie etwa Totholz ein (Wir verwenden oft Gemisch aus Sägespähnen, Mulch, ... Torf ist auch denkbar) bis zu 10 Liter und mehr, denn er richtet sich sein Wohnzimmer gerne selber ein. Es wird ein Gewölleberg enstehen. Mit 500m² Weide und 3 Obstbäumen kann der Kauz schon zufrieden sein. Beringte Jungvögel wandern bis zu 50km, aber häufig suchen Sie sich ein Revier in einem bis zu 6km großen Radius vom Geburtsort. Die faustgroße Eule richtet kaum Schaden bei anderen Gefiederten Genossen an. Hier unsere Nisthilfen anschauen| zu: Die "optimale" Steinkauz Kopfweide
Marder in Aktion

Bei Nistkasten-Reinigung unbedingt Gesichtsmaske tragen!

Es ist sehr staubig, wenn man einen Schleiereulenkasten reinigt. Der Gewölleberg kann sehr hart und trocken werden. Nach Wiegen vom Inhalt kommen schonmal über 20 Kg zusammen. Da fast jedes Wildtier an Parasiten oder Krankheiten leidet, sollte man nicht nur wegen dem Staub immer eine Gesichtsmaske tragen. Erreger verbreiten sich auch in der Luft. Es kann zu Atemwegsproblemen und Husten kommen, oder schlimmeres, wenn man das zu oft ohne Schutz macht.
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Nisthilfenanbringung:

  • auf den Stamm NICHT unter ihm (die Gefahr durch Tot bei Absturz nicht flüggerer Jungvögel) oder quer zum Hauptstamm ohne Äste wenn sich keine Äste in der Nähe befinden
  • Wetterseite (Westen) vermeiden -> möglichst Süd/Ost
  • Ästlinge brauchen Ansitze und Platz zum sonnen, dösen, beobachten und klettern
  • mindestens 10 L Einstreu verwenden (am besten Totholz mit Sägespähnen und Rindenmulch, oder "unser" Gemisch, Torf geht auch)
  • Steinkauzröhren bitte nicht zu hoch, etwa 2m-3m (max. 5m)
  • Steinkauz: Nistauswahlmöglichkeiten gerne 3 Nisthilfen in der näheren Umgebung, einerseits zur Auwahl und Ausweichquartier für das Männchen während der Aufzucht
  • freie Flugbahn von Ansitzen oder Uhlenloch, bzw. freie Sicht auf des Revier.
  • Balkon, Vorstand, Ansitz
  • Vermeidung von Stachldrahteinsatz
  • keine Motorarbeitsgeräte in Nähe von Eulen
  • Viehtränken absichern
  • Insektenfreundliche Umgebung sichern

  • Waldkauzkasten gerne an Hauptstamm anbringen und sehr hoch
  • nicht freihängend

  • freie "Uhlenlöcher. Glas entfernen.
  • Schleiereulenkasten direkt hinter Gemäuer an Gebäudeöffnungen mit Anreiz für Ästlinge sich nach draussen zu wagen.
  • "Schwindelfreiheit", d.h. keine Bewegung

  • Uhus, Sumpf und Waldohreulen brauchen keine Nisthilfen sondern das richtige Habitat.

  • von: thorsten geändert:2019-12-07 20:06:36 Views:2026
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