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eulenschutz.de Steinkauz.info und Co. in Ritterhude - IG Steinkauz LK OHZ, Eulen, Eule, eulen, eule
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Steinkauz

bezogen auf Niedersachsen: ca. 500 Reviere

rote Liste: 1 (vom Aussterben bedroht)


Größe ca. 22 cm
Flügellänge: 152 - 177 mm.
Spannweite: 55 - 60 cm
schwacher Gesichtsschleier, sowie Hinterkopfzeichnung wie ein 2. Schleier
sehr breites Rufrepertoire
Kein Geschlechtsdimorphismus
auch tagaktiv
Ansitz (aber nicht sehr hoch),- Rütteljagd und zu Fuß
Gewicht: 155 bis 200 g
Balz schon früh im Winter bis ca. 15 April, September Herbstbalz
Brutdauer 24-28 Tage
bis zu 4 Junge
Augenöffnung nach ca. 9 Tagen
Nestlingszeit: 30-35 Tage
Mauser: Ende Oktober (nach der Aufzucht) bis 115 Tage
Nahrung: Kleinsäuger und Insekten, Würmer
(gelegentlich auch Kleinvögel) bzw. alles was er überwältigen kann Meine Auswilderungsinitiative ist auf viel Einspruch gestoßen, aber es ist eine Möglichkeit.
Eher kleine Reviere, Größe beträgt etwa 500 m²
Strich/Standvogel
Lebenserwartung in der Natur: maximal 15 Jahre



Schutzmaßnahmen

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Vielen Dank an Norbert Nowka und Otto Kimmel!

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Mehr Details zu: Athene noctua

:
Da der Eulen-Hype jetzt viel für die Schleiereule gebracht hat, fanden sich einige Eulenschützer früh zusammen um auch für den Steinkauz aktiv zu werden. Ich übernahm die leitende Funktion und organisierte einige Röhreninstallationen und lieferte regelmäßig Bericht über die Tätigkeiten der Untergruppe IG Steinkauz. Zu den Aufgaben gehörte auch Interessenten über den Steinkauz zu informieren und geeignete Habitate zu finden sowie den Bau der Nisthilfen. Zu diesem Zweck bin ich mit Reinhard Lühr unter anderem auch beim Steinkauzpapst Otto Kimmel nach NRW gefahren. Wir haben dort besetzte Reviere genauer studiert, um eine Ansiedlung in unserem Landkreis zu ermöglichen, und erfreuten uns am reichen Erfahrungsrepertoire des Altmeisters . In Verden und anderen Regionen wurden diese Erkenntnisse erweitert. Herr Lühr ist ein begnadeter Handwerker und Vogelkenner, und konnte schnell den Bau der Nisthilfen im Eigenbau durchführen und optimieren. Mittlerweile gab es einige Bautermine zusammen im Rahmen der Bauaktionen für die Schleiereule in denen wir unsere Erfahrungen einfließen ließen. Wir versuchen an die großartige Pionierarbeit von Gunnar Siedenschnur anzuknüpfen. Letztes Jahr sind 6 neue Standorte hinzugekommen. Im Allgemeinen ist der Zuspruch und das Engagement der Öffentlichkeit und den Behörden für den faustgroßen Kauz groß, bzw. erfreut sich großer Beliebtheit. Leider kann ich aufgrund meiner beruflichen Situation diese Arbeit nicht mehr voll durchführen, bin aber froh, dass wir viele engagierte Eulenkenner haben, die diese Aufgaben fortsetzen. Der geeignete Lebensraum für den Vogel des Jahres 1972 verschwindet u. a. durch intensivierter Landwirtschaft und auch durch Pestizideinsatz im Kampf gegen Insekten, obwohl wir gesehen haben das er sehr anpassungsfähig ist. Bis in die frühen 80er Jahre war er noch als Brutvogel erfasst. Er ist als Kulturfolger oft in der Nähe des Menschen heimlich anzutreffen. Leider fehlen oft die geeigneten Kopfweidenbestände in denen er ursprünglich in den Höhlen zu finden war. Weil er sich hauptsächlich von Insekten wie Maikäfer und Regenwürmern ernährt, wird auf Streuobstwiesen ausgewichen, da man ihm dort ein Auskommen ermöglicht. Unterstände und geeignete Höhlen werden dann zur Verfügung gestellt, denn er liebt es schnell zu „verschwinden“, hat sein Revier dennoch gern im Blick, ist höchst aufmerksam und nutzt gerne Ausweichquartiere. Auffällig war, dass er sich fast immer auf Höfen in Verbindung mit Viehhaltung niederließ. Pferde-, sowie Weiden mit Schafhaltung stehen ganz oben auf unserer Liste mit geeignetem Nahrungsangebot. Allerdings muss man beachten, dass eine der nicht seltenen Todesursachen Viehtränken waren in denen er ertrank. Ein Brett aus dem er sich aus der Misslichen Lage befreien kann hilft schon weiter. Der Ansitzjäger ist auch tagaktiv, rüttelt hin und wieder und ist auch gern mal zu Fuß unterwegs. Auffällig in der Vogelwelt ist sein breites Rufrepertoire. Wir haben noch einen weiten Weg vor uns, denn in benachbarten Landkreisen ist der Kauz schon gut eingegliedert, wie etwa in Cuxhaven und dem LK Verden mit ca. 40 Standorten. Ein weiterer Aspekt ist eventuell das Klima und unsere offene Landschaft mit Feuchtwiesen. Ich denke, dass es eine Frage der Zeit ist bis wir Ihn wiedersehen. Wir sind auf die Hilfe der Bevölkerung im Einsatz für den Kauz angewiesen und möchten ihn auf Höfen wiedersehen auf denen er früher zu Hause war. Vielleicht erinnert sich der ein oder andere ja an die Anwesenheit der Käuze. Wir helfen da gerne weiter, und können ihn vielleicht schon bald wieder auf natürliche Weise bei uns begrüßen/ und freuen uns auf interessante Zusammenarbeit ;) kurzartiger Wellenflug - Spechtähnlich, knickst bei Erregung ... offene und halboffene Landschaften

Häufigste Todesursachen:
u.a: Ertrinken in beispielweise Viehtränken oder Wassertonnen, Verkehr, frostreiche Winter, Carnivoren, Verdrahtung

Schutzmaßnahmen